„Wir“ & Philosophie

„Wir“ sind Manuel, Wolfgang, Barbara und Christian (unterstützt von weiteren netten Menschen). Uns alle verbindet die Leidenschaft für Fahrradfahren in verschiedenen Formen, wobei uns unsere  Fahrräder schon auf viele Reisen und Events und damit auch in viele Länder und Regionen mitgenommen haben. Unser „Heimatrevier” (Christian lernt es noch kennen) ist aber die Schwäbische Alb mit – im wahrsten Sinne – unzähligen schönen Aussichtspunkten, Panoramen, Plätzen und Winkeln – ein ALBTraum! Dadurch, dass wir seit einiger Zeit auch stark mit dem Bikepacking-Virus infiziert sind, entstand 2021 zunächst die „fixe Idee“, wenigstens eine Auswahl der schönsten Stellen der Alb zu einer Tour zusammenzufassen und als Bikepacking-Erlebnis für andere zugänglich zu machen. Was dabei herauskam: der ALBTraum.

Durch die vielen positiven Rückmeldungen der bisherigen ALBTräumer und zahlreiche weitere wunderschöne Stellen in unserer Schatzkiste und auch durch den Wunsch nach einer etwas kürzeren Strecke wurde der ALBTraum bald schwanger und bekam ein Kind: Das ALBTräumle.

Philosophie oder: unsere Definition von „Bikepacking”

Der ALBTraum ist ein Bikepacking-Abenteuer im Selbstversorgermodus. Unsere Definition von Bikepacking bzw. self-support ist folgende:

Jeder Teilnehmer soll sein individuelles, unvergessliches Abenteuer erleben können. Dazu gehört selbstverständlich, dass sich Bikepacking von einer geführten Tour mit festen Verpflegungs- und Übernachtungsmöglichkeiten und festen Etappen unterscheidet. Ausrüstung, Ersatzteile, Nahrungsmittel etc. hat jeder selbst dabei oder besorgt sich unterwegs, was er braucht.

Nur so kannst du aus dem ALBTraum das machen, was du für dich brauchst und was für dich passt: Dein Tempo, deine Streckenlänge pro Tag, deine Art der Übernachtung (spontan in einer Pension oder noch spontaner in einer Hütte, die du gerade noch bei hereinbrechender Nacht erreichst), deine Art der Versorgung (Essen gehen oder Kiosk / Supermarkt) – und dazu viele Begegnungen mit netten Leuten, die dir die Trinkflaschen auffüllen, Auskunft geben oder sich einfach für deine Fahrt interessieren. Gleichgesinnte Fahrer treffen und mit ihnen zusammen ein Stück der Strecke erleben. Gegen dich selbst fahren, um dein zeitliches Ziel zu erreichen. Manchmal auch nahe an der Verzweiflung sein oder sogar ans Aufgeben denken und es doch irgendwie schaffen weiterzufahren, was Erinnerungen schafft, von denen du sehr lange profitierst.